Samstagsplausch {33.17}


Ich war diese Woche eine faule Bloggerin. Ich habe mein Lesezimmer gefüttert, aber hier nichts geschafft. Na ja, nichts geschafft ist nicht wirklich wahr. Ich habe mir eine neue Tasche genäht, war mehrere Male bei der Physio. Ich habe einiges gelesen, denn Stricken ist im Moment noch nicht wirklich so gut. Obwohl die Muskeln langsam wieder eine Belastung zulassen, solange ich Gegenbewegung mache. 
Ich habe eine Freundin besucht und einen Unfallkuchen gegessen. Ich hatte Besuch und ein gemütliches Frühstück im Sonnenschein gehalten. Ich wurde von meinem Kerl zu einem Treffen abgeholt und einen anderen Abend zum Essen ausgeführt. (Nur gut, dass ich nicht alleine fahren muss und den Fuß immer noch artig schone. Aber es wird bestimmt bald besser werden.) Ich habe Dinge gewonnen, über die demnächst berichtet wird. Das Highlight war gestern, unser Schlemmerstricken. Nadelklappern (auch wenn mein klappern etwas weniger ist als sonst) und Schnattern. Leckeres Essen und Beieinander sein. Ach, wie genieße ich das immer. 
Was ich diese Woche echt doof fand: Das waren die Mücken in unserem Schlafzimmer. Nachts um 3°° werde ich wach, weil es um mich herum surrt. Dieses fiese, feine Sirren. Du weißt genau, du bist heute der Festschmaus. Ich kann dann nicht liegen bleiben und gehe auf die Jagd. Meistens erledige ich meine Peiniger. Aber dann bin ich auch wach. Dann kann  auch lesen und meinem Kerl beim schnarchen und summen, pusten und lachen zuhören. Das macht mein Kerl nämlich Nachts. Momente, wo ich leise vor mich hinkichere...
Gab es auch etwas lustiges diese Woche bei dir? 



Der 12. August 2017 - Ein Tag in Bildern

12 von 12 im August 


Von oben links nach unten rechts 
1. Mist, es regnet. Wir wollten heute mit den Nachbarn grillen. Planung fällt ins Wasser! 
2. Ich lese ein bisschen, vielleicht wird das Wetter doch noch besser. 
3. Ich sollte den Fuß hochlegen, ab in die Sofakuschelecke. 
4. Kaffee ist alle. Da muss ich wohl erst einmal mahlen... 
5. Die dritte Tasse Kaffee war wohl dann doch zu viel. Ich geh mal den Kerl wecken. Wir müssen noch einkaufen! 
6. Tanken wird auch notwendig. Sonst schaffen wir den Tag nicht mehr. Laufen ist nicht so mein Ding, leider. 


1. Ab nach Kreuzberg. Ich hatte für den Kerl ein Buch bestellt. Das liegt dort nun schon eine Weile. 
2. Ich brauche noch etwas Schrägband. Bin zu faul, um es selber zu machen. Dabei habe ich die passenden Materialien. 
3. Weil das Grillen ausfällt, sind mein Kerl und ich hungrig. Nach 3 Restaurants, die geschlossen hatten, entscheiden wir uns für ein schickes Asiatisches. 
4. Die Vorspeise hat uns bei dem Schicken nicht geschmeckt. Darum sind wir wieder nach Kreuzberg zu einem guten Thailändischen Restaurant gefahren. Beste Entscheidung. 
5. Die Glocken läuten den Abend ein. Ich möchte nicht neben der Kirche wohnen. 
6. Unser Abendprogramm, diesmal nicht Terrasse und gemütlich. Der Kerl will mal ein paar neue Filme gucken. Dann eben wieder in meine Sofakuschelecke. 

Wie war dein 12. August? 

Verlinkt mit 



Samstagsplausch {32.17}


Hallo Wochenende!

Ich will dir jetzt mal erzählen, was mir am letzten Samstag, als du deinen Bericht bei mir verlinkt hast, passiert ist. Ich war nämlich draußen, laufen. Ich hab mich wirklich gut gefühlt und Marion hatte mir den Floh ins Ohr gesetzt, in 14 Tagen beim SportScheck StadtLauf teilzunehmen. 10,5 km, einen sogenannten Viertelmarathon. Ich dachte mir also, ich schau mal, wenn ich die 10 km schaffe, dann melde ich mich noch an. Ich hatte gerade meine 4,5 km geschafft und lief einen kleinen Hügel am Grunewaldsee hinab, als ich in ein Loch trat und mit dem linken Fuß umknickte. Aus der Traum auf eine Medaille und ein schickes Funktionsshirt. Unter Schmerzen humpelte ich die dreieinhalb Kilometer nach Hause und weckte meinen Kerl, damit er mich ins Krankenhaus fährt. Der Vormittag war damit verplant. Warten, röntgen, Schiene und dann durfte ich mit einem extra geschwollenen Fuß nach Hause. Jetzt darf ich kühlen, kühlen, kühlen. Und zwischendurch auch den Fuß hochlagern. Ich kann nun lesen, Rezensionen schreiben und stricken (aber auch nur in abgespeckter Version, wegen der schmerzenden Schulter!) 
Den Rest der Woche, habe ich mich mit einem Orthopädenbesuch, Massageterminen und Fußpflegen verbracht. Mir fällt die Decke auf den Kopf! Auch der Garten meiner Eltern machte mir keine Freude. Da fiel mir ein, dass Magda demnächst Geburtstag hat. Ich hatte eine Aufgabe. Ich nähte ihr einen Projektbeutel für ihre Strickereien. Als Belohnung, gab es dann ein kleines Frühstück mit dem Geburtstagskind. Ich glaube, sie hat sich gefreut.
Gestern habe ich eine lustige Rezension geschrieben. Da kannst du sogar noch etwas gewinnen. Schau doch mal in meinem Lesezimmer nach der Blogtour
Was hast du denn die Woche über gemacht? Geht es dir gut? Oder hattest du auch solche doofen Erlebnisse? 




Freitagsblumen von der Straße und eine Entführung!

Auf der Straße aufgelesen

Meine Blumen stammen von unserer Straße. Wilde Möhre, Goldrute, Klee... Halt alles, was ich bei einem wirklich kurzen Spaziergang pflücken konnte. Denn meine Wege sind im Moment etwas kürzer. Davon will ich dir aber erst morgen erzählen.


Die Vasen habe ich zusammen mit Marion in einem netten Laden in Berlin Mitte gefunden, als wir auf Stoffkaufrunde waren. Ein Schnäppchen waren diese rosa Dinger. Dafür im Doppelpack. Sehen doch ganz bezaubernd aus. 


Kaum standen die beiden Vasen auf dem Tisch, strömte ein süßer Duft durch das Zimmer. Unglaublich, wie der Klee duftet. Da ist es kein Wunder, dass die Bienen in unserer Stadt ganz närrisch danach sind. Inzwischen findet man auf vielen Grünstreifen solche Bienenweiden. Während die Autos mit lautem Getöse und stinkenden Abgasen daran vorbei flitzen, schaukeln Schmetterlinge und Bienen von Blüte zu Blüte.


Stadtgeschichte

Während ich ziemlich langsam durch unser Straße laufe, hole ich  eine Mutter mit einem dreijährigen Kind neben sich, und einem Winzling auf den Bauch geschnallt, ein. Die Kleine Prinzessin lümmelt an dem Straßenrand und will scheinbar nicht mehr so richtig mitlaufen. "Ich will ein Eis!", sie hat wohl meines in der Hand gesehen. "Und ich will nicht weitergehen!" Ziemlich deutlich bockt die kleine Dame, ihre Mutter schaut etwas mürrisch auf den Quälgeist. "Ich will JETZT ein EIS!" Prinzeßchen  wird lauter...


Die Nerven der Mama spannen sich. Man kann es förmlich sehen. "Ich will jetzt, das du nicht mehr Willst! Ich möchte jetzt mit dir einkaufen gehen." "Ich will aber ein EIS" "Ich will, ich will, ich will.... Ich will jetzt, dasx du nicht mehr willst!!!" Sie kam auf die Nörglerin zu, das Kleine in dem Beutel sah eher leidend auf die Schwester herab. Mama nahm die Prinzessin an die Hand und dann wurde sie zahm. "Darf ich nach dem Einkaufen ein Eis möchten?" Ich musste grinsen, das erinnerte mich an die kleinen Monster vor 20 Jahren...


Blogtour Bella Italia

Dahin möchte ich dich entführen, da gibt es nämlich heute etwas zu gewinnen. Astrid und Silvia haben die Blogtour ins Leben gerufen, um uns durch Italien zu begleiten. An diesem Freitag bin ich dran. Allerdings solltest du dazu kurzer Hand in mein Lesezimmer umziehen...


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